CALMBACH 06.07.08
Wer?
Wann?
Wo?
... wegen Fahren und Mitfahren!
Wer?
Wann?
Wo?
... wegen Fahren und Mitfahren!
Eingestellt von SebastianJP um 10:37 5 Kommentare
Als ich am Samstag eine SMS erhalte, wurde die für das kommende Unternehmen veranschlagte Dynamik bereits in der Anfrage klar zum Ausdruck gebracht. So wird die erste Anfragewelle – Frage: Wir fahren kurzentschlossen zum Marathon nach Garmisch. Lust mitzukommen? Antwort: NEIN – einfach übergangen in dem schon gleich mit der eigentlichen Überredungsphase angefragt wurde – Wir fahren kurzentschlossen zum Marathon nach Garmisch, jetzt komm halt mit!!
Sämtliche Ausreden wie z.B. die Lange Anfahrtszeit stünde in keinem Verhältnis zur Länge der sportlichen Aktivität werden mit der Offenbarung die lange Strecke zu fahren ebenso vom Tisch gefegt wie der Vorwand ich müsse mal wieder ein Wochenende mit meiner Frau verbringen weil gerade die in das Überedensgesäusel von Staigerboy mit einstimmt. Zu dem Zeitpunkt ahne ich noch nicht wie sehr ich die Worte „ ja gut von mir aus“ am nächsten Tag bedauern werde.
Noch schnell die dicken Reifen drauf und in weißer Voraussicht den bequemen Sattel montiert, geht es kurze Zeit später noch relativ entspannt in Richtung Alpen. Anmeldung am Vorabend bis 19:00 Uhr haben wir direkt verpasst und können uns daher sofort um die Quartiersuche kümmern. Eine Empfehlung bringt uns direkt in den Werdenfelser Hof und glaubt mir schon der ist eine abendfüllende Geschichte wert, die ich Euch an dieser Stelle ersparen möchte.
Ich versuche mir den Druck für den nächsten Tag etwas zu minimieren indem ich schon am Abend die Staigerboys dazu animiere für sich vorne weg zu fahren und mich alleine zurück zu lassen. „Wir machen nicht Ernst. Wir fahren gemütlich zusammen und nur so zum Spaß“ war die Reaktion vom Staigerboyseniorchef. GENAU!!!! Glaubt dem kein Wort!!
Da das Frühstück um 6.00 Uhr geplant ist beginnen wir bereits am 5.30 Uhr mit den präcompititionalen Vorbereitungen und klatschen uns am Eingang zum Etagenklo ab. Bis zur Startaufstellung schaffe ich tatsächlich 4x groß und ca. 8x klein (Ihr wisst schon was ich meine).
Wie vermutet nimmt das Drama dann sofort nach dem Start um 8.15 Uhr seinen Lauf. GEMÜTLICH drücken wir die ersten Wellen im Windschatten der Spitzengruppe mit ca. 35 Km/h weg. Es geht in herrlicher Landschaft und fast genial schmalem Weg hoch um den Eibsee und wieder zurück nach Garmisch. „Gefühlter“ Schnitt nach den ersten 30 Km ca. 40 Km/h. Kurz quer durch die Stadt, einmal rechts ab, höre ich den Seniorchef sagen „Die schicken uns jetzt aber nicht diese sausteile Rampe hoch?“ Irgendwo von hinten kommt ein entschlossenes „doch!“ Es wird kurz in der Gruppe diskutiert was uns erwartet. Ergebnis: 550 Hm mit 28% Steigung auf den letzten 50 Hm. Kein Witz! Der Typ neben mir denkt vermutlich sein Rahmen bricht, als er den Knall hört wo ich mich bei Km 40 eins-eins gegen die Wand fahr. Zu dem Zeitpunkt bin ich fest entschlossen abzukürzen. Die Staigerboys hingegen fahren sich inzwischen einen komfortablen Pinkelpausenvorsprung heraus.
Oben wieder vereint, geht es in eine herrliche hochalpine Trailabfahrt die einen den harten Aufstieg fast vergessen lässt. Ähnlich wie Val Mora – das muss ich Euch übrigens mal zeigen. Leider kommt die Erinnerung an den ersten Anstieg bei den darauf folgenden, im Höhenprofil fast untergehenden, 400 Hm schneller zurück als mir lieb ist und die Beinchen werden direkt wieder zu Gummi. Staigers möllern weiterhin scheinbar unbeeindruckt in die Pedale.
Am nächsten Anstieg zum Wamberger Sattel spenden die Zuschauer jedem Applaus der noch fährt. Wasweisichwieviel Steigungsprozent zwingen jeden in den ersten Gang und als es nach einer Kurve tatsächlich noch mal einen Zacken Steiler wird, löst die Tatsache dass alle anderen auch absteigen ein wahres Glücksgefühl aus. Nur soviel: Schieben ist nicht immer entspannt. Oben zittern mir beide Amselwaden wie Wackelpudding. Egal oben!
Es folgt eine sauschnelle Abfahrt auf einer Schotterautobahn am Bachbett entlang. Da die Staigerboys –vermutlich aus konditionellen Gründen – mit Starrgabeln unterwegs sind, kommt in einer Rechtskurve auf was ich schon lange warte. Der Senior driftet elegant über beide Räder zur Kurvenaußenseite bis er an dem kleinen Schotterwall am Wegesrand ankommt, ausgehebelt wird und den Abhang runter fliegt. Noch im Flug kommt schon die Entwarnung „Nix passiert, weiter geht’s“. Psycho!
Vom letzten Anstieg bekomm ich nicht mehr viel mit. 
Der Senior ist bis auf den aufgeschlagenen Ellenbogen noch fit. Staigerboy hat inzwischen aber auch Gummibeine und ruft nach 15 Min eins-eins „Ich fahr fünf, ich fass es nicht“ Gemeint sind 5 Km/h, die an dieser Stelle nicht locker zu erreichen sind. Wenn er das nächste Mal behauptet er hätte sein kleines Blatt noch nie benutzt, wisst Ihr es jetzt besser. Auf der finalen Abfahrt über die Skipiste runter bekomme ich noch kurz Gänsehaut beim Gedanken an die beiden mit Ihren Starrgabeln. Den Gedanken erfolgreich verdrängt fahr ich mir das erste Mal an diesem Tag einen erwähnenswerten Vorsprung heraus.
Unten, wieder den Express komplettiert blasen wir mit den letzten Körnern und beachtlichem Tempo zum Ziel.
49 Minuten Rückstand auf den Sieger!?! Alle voll bis oben hin.
Was ein Tag und das nur so zum Spaß!!!
PS: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
Eingestellt von Amselwade um 23:36 5 Kommentare
also männer. wie ich sehe sind alle angemeldet. hab jetzt mal den teamanmeldungswisch ausgedruckt und füll den zack direkt auch aus. soll ich den sebbl und mich überhaupt mit draufschreiben, so wie ihr über 100km gas gebt? ;) alles weitere im lauf der woche mal...
Eingestellt von Herr Rijöh um 21:37 1 Kommentare
Labels: Ränän
Jungs, Ronde hin oder her. Nur Zeiten auf dem Papier sind was wert.
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Hier könnt ihr euch austoben. Kost auch nix! Am Kalkofen in Pfullingen!
PapaPain
Eingestellt von Papa Pain um 10:42 6 Kommentare
(dpalmaa) Die Sensation ist perfekt. Nach sageundschreibe 60?km und mehreren tausend Höhenmetern steht seit wenigen Minuten der Sieger der Hölle des Südens fest. Staigerboyseniorchef hat es vollbracht und konnte mit 2stelligen Laktatwerten zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein. An dem Hinterrad, das den Sieg bedeutet bzw. davor...man kann es sich denken!
Bestens vorbereitet und bis in die Fußnägel voll, standen die Heroen von Tübingen und anderen Teilen des Landes pünktlich um 11.25 Uhr (!!) auf dem Pedal im Blvd. Derendingen wo das Tempo sofort -trotz neutralisiertem Start- hochgehalten wurde. Schon nach dem ersten Sprint und der kurz darauffolgen Muur hatten die Pedalleure mit eingeschränktem Blickfeld aufgrund erhöhtem Milchsäurespiegel zu kämpfen, was das weitere Kräftemessen zu einem wahren Drama ausarten ließ. Man musste damit rechnen, dass das Material von einigen Gladiatoren den ungewohnt auftretenden Kräften nicht standhalten würde...und so kam es wie es kommen musste: festester Stahl brach -wodurch einer der Favoriten auf einen der vordersten Ränge zurückgeworfen wurde und nur noch bedingt zu agieren in der Lage war...
Die Film- und Verpflegungscrew lieferte wohl eine der besten Leistungen des Tages ab, blieb immer dezent im Hintergrund des Geschehens und ermöglichte dadurch einen vollkommenen Schlagabtausch.
So konnten einige Protagonisten frisch gestärkt eine Ausreißergruppe bilden und strahlten zu dritt der Côte du Kressbach entgegen, einer der Schlüsselstellen des Rennens. Nur duch größte Bemühungen von Beta, der die Tempoverschleppung im Grupetto durch PapaPain im Keim ersticken konnte, möllerte man völlig von Sinnen dem Hinterrad von M60%, NickvandenDick und Herrn Rijöh hinterher, die zu dem Zeitpunkt einen nicht zu verachtenden Vorsprung herausfahren konnten. Es sollte nur für einen reichen...Monsieur Helmträger himself erhaschte durch vortreffliche Agilität einen der begehrten Siege an einem Cûlminationspunkt.
Kaum durchgeatmet wurde auch schon der nächste Sprint Royal angefahren. Verwinkelte Streckenführung und schwindende Kräfte bei den Legenden der Landstraße entwickelten diesen zu einem reinen Glücksspiel der Puncheure. Das Fotofinish musste entscheiden!
Die letzten Côtes wurden nur noch verschwommen wahrgenommen und so konnte es nicht vermieden werden, dass nichtortsansässige Gladiatoren in vollem Wahn an der einen oder anderen Abzweigung vorbeirauschten und dadurch den engen Zeitplan beträchtlich beeinflußten. Das störte den Titelverteidiger zusehens wenig, da dieser im absurden Laktatdelirium finalös das große Kettenblatt auflegte, um unerschrocken dem Sieg am Roseck entgegen zu blasen. Doch es sollte nicht reichen... mit herausragender Übersicht sammelte ein 40jähriger Dunninger schon im vorhergehenden Verlauf Punkt um Punkt und verwies seine Konkurrenten auf die Plätze!! Chancenlos mussten diese dann zusehen wie sich Mr. Steigungsprozentesindmiregal das atmungsaktive, hochfuntionelle Sport- und Siegertrikot überstreifen musste.
Und hier "ungeschnitten" das gesamte Dokumentationsmaterial
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| Express Ronde 2008 |
Eingestellt von staigerboy um 18:52 2 Kommentare
Eingestellt von staigerboy um 21:25 6 Kommentare
Labels: Ivänts
erste Agenturen melden, dass die diesjährige 3. Auflage der königlich-württembergischen Ronde van Tübingen bereits um 9:15 gestartet werden soll!
Dadurch wollen die Veranstalter erreichen, dass noch weniger Zuschauer einen störenden Blick auf das exclusive Fahrerfeld erhaschen können und durch die verlängerte postkompetitionale Rekreationszeit noch härter gefahren werden kann.
Startort ist wie immer draussen in der Chaussee Derendingen.
Eingestellt von Anonym um 07:35 10 Kommentare
Labels: Ivänts

Habe heute ein Mail vom OK bekommen wegen Fahrerlagerplatz und Stromanschluss.
Fragen: WER organisiert intern? (Tim ist noch als Captain eingetragen)
Hat der nicht mehr Zeit als die andren und kann das machen?
WER fährt für den kaputten Tim im Team gelb/schwarz mit?
WER kümmert sich um Catering /Massage /sonstige Medikamente?
Eingestellt von SebastianJP um 10:53 3 Kommentare

Allen Kritikern sei gesagt: Glaubt mir es ist besser so!!!
Eingestellt von Amselwade um 22:05 1 Kommentare
Liebe Buchhalter,
zwei Rennen sind Geschichte, drei stehen noch aus. Da darf eines natürlich nicht fehlen: Die Gesamtwertung. Und nachdem es der Sociétè gelungen ist durch gewitzte Streckenwahl das Ergebnis dahingehend zu beeinflussen, dass Amselwade kein Land sieht, ist auch selbige oben angesprochene Summe aller Punkte wieder sauspannend. In diesem Sinne würde ich mich bereit erklären ein würdiges (atmungsaktives und formschönes) Trikot zu spenden. Dieses wird dann vom Führenden getragen.
Der Hintergedanke an der Sache ist doch ganz einfach zu durchschauen. Ihr tretet alle in diesen komischen schwarzen Hummellaibchen an. Da fällt es mir und natürlich auch dem Wahnsinnigen, dem Schrecken von Taschkent und Ete Till schwer, den Stärksten im Eifer des Gefechts auszumachen. Wir haben ja schon an der Türschwelle Tunnelblick... Also, lasst euch überraschen. Mathematiker vor, ich schlage folgende Punktevergabe vor: 1. Platz - 3 Punkte, 2. Platz - 2 Punkte, 3. Platz - 3 Punkte. Der Rest kriegt nix. Also dann rechnen wir mal. SMvB: 1. Amselwade, 2. ?, 3. ?. TvT: 1. Heckengäu-Chippolio, 2. ? 3. ?
Zusammenrechnen müsst ihr selber, ich kann mich ja nicht um alles kümmern. Also macht was draus, euer PapaPain
PS: Auch ich habe den TvT-Sonntag nicht ungenutzt verstreichen lassen. Ich habe mal eben 4 Kg abgenommen. Also, die Ronde kann kommen!
Eingestellt von Papa Pain um 09:14 3 Kommentare